Meine Standpunkte
Finanzen
Zug und die Schweiz müssen im internationalen Steuerwettbewerb attraktiv bleiben, was nur dann möglich ist, wenn die staatlichen Ausgaben sich wieder vermehrt auf die Erfüllung zentraler Staatsaufgaben beschränken.
Beim NFA anerkenne ich eine Mitverantwortung des Kantons Zug für eine föderalistische Neupositionierung, dies aber nur insoweit, als die führende Stellung unseres Kantons in der internationalen Steuerkonkurrenz nicht beeinträchtigt werden darf.
Auch mit meiner Motion betreffend der "steuerlichen Entlastung der Unternehmungen" will ich erreichen, dass die derzeit noch gute internationale Positionierung unseres Kantons und der Schweiz erhalten bleibt oder sogar gestärkt wird.
Wirtschaft
Unsere Wirtschaft ist noch vermehrt auf hohe Kompetenz auszurichten. Dies setzt Risikobereitschaft in allen Wirtschaftssegmenten voraus. Der Staat darf dies nicht durch restriktive Vorschriften gefährden und hat vorab Jungunternehmer speziell zu unterstützen um ihren Start zu erleichtern.
Die internationale Ausrichtung der Zuger Wirtschaft darf nicht unter der nationalen Politik leiden, denn die Stärke des Wirtschaftsstandortes Zug beeinflusst wesentlich auch den Erfolg unserer KMU's.
Mein Ziel ist es, dass bei allen, die wirtschaftliche Internationalität betreffenden Gesetze, Balast abgeworfen wird.
Verkehr / Raumplanung
Ich bejahe mit Ueberzeugung eine vernünftige Mobilität. Dies setzt gute Rahmenbedingungen sowohl für den öffentlichen wie auch für den privaten Verkehr voraus.
Das Autobahnnetz muss dort, wo sich Probleme gezeigt haben, erweitert werden.
Die Raumplanung darf "grünen" Anliegen nicht ein Übergewicht zukommen lassen. Anliegen der Wirtschaft und der Besiedlung muss zumindest ein eben so grosses Gewicht zukommen.
Sicherheit
Sicherheit ist nur erreichbar, wenn bestehende Gesetze effizient vollzogen werden. Nicht die Schaffung neuer Gesetze ist mein Ziel. Wichtig ist viel mehr, durch optimale Voraussetzungen für die Polizei und Justiz eine wirkungsvolle Strafverfolgung zu gewährleisten.
Energie
Unsere Energiepolitik muss entideologisiert werden. Zu akzeptieren ist, dass eine gesicherte Energieversorgung auf die konventionellen Energiearten nicht verzichten kann; Kernkraft somit noch lange nicht durch Alternativ-Energien ersetzbar ist.
Durch meine Motion, welche von der UREC (Umwelt, Raumplanungs, Energiekommission) übernommen und vom Ständerat gutgeheissen wurde, will ich eine Verbilligung des Diesel- und Erdgases erreichen. Nicht die CO2 Abgabe trägt zur Lösung des Klimaproblems bei sondern die gezielte Anwendung technischer und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Massnahmen.
Rechts-Politik
Wegen meiner Tätigkeit als Anwalt vertrete ich im Plenum des Ständerates häufig Rechtsfragen aller Art. Dies beginnt bei Strafrechtsfragen (z.B. Schwangerschaftsunterbrechung) und geht bis zu komplexen Fragen des Wirtschaftsrechts (z.B. Fusion / Abspaltungen von Gesellschaften). Ziel meiner Tätigkeit ist immer, dass Gesetze tatsächlich anwendbar sind und nur soweit gehen, dass die Freiheit und Selbstverantwortung des Einzelnen möglich uneingeschränkt gewährleistet bleibt.


