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Theiler fordert Schweiger heraus

Der Luzerner Nationalrat Georges Theiler will FDP-Präsident werden. Damit bewerben sich gleich zwei Zentralschweizer um das Spitzenamt.

red. Der Kampf um das FDP-Präsidium ist lanciert. Nach dem Zuger Ständerat Rolf Schweiger will nun auch der Luzerner Nationalrat Georges Theiler Präsident der FDP Schweiz werden. Theiler gab gestern in Bern seine Kandidatur bekannt. Der 54-jährige Unternehmer sitzt seit 1995 im Nationalrat und ist im Vorstand der Bundeshausfraktion tätig. Er war bereits als Nachfolger des Schaffhauser Nationalrats Gerold Bührer als Parteipräsident im Gespräch. "Ich will mit der FDP wieder auf die Siegerstrasse zurück", sagt Theiler im Gespräch mit dieser Zeitung.

Die FDP wählt den Nachfolger der zurückgetretenen Christiane Langenberger am 16. April in Chur. Sowohl Schweiger wie Theiler begrüssen die Konkurrenzsituation um das FDP-Präsidium. "Die Partei setzt sich für Wettbewerb ein. Wir reden nicht nur davon, wir machen ihn auch", sagt Theiler. Eine zweite Kandidatur zeige, dass die FDP sehr wohl eine dynamische Partei sei, meint Schweiger.

Neue Luzerner Zeitung

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