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Rolf Schweiger steht bereit

Der Zuger Ständerat will neuer FDP-Präsident werden. Er setzt dabei auf seine integrative Fähigkeit.

sda/ap/red. Der 59-jährige Zuger Ständerat und Rechtsanwalt Rolf Schweiger kandidiert als Erster für das FDP-Präsidium. Er wolle Parteipräsident werden, weil ihm die FDP am Herzen liege, sagte Schweiger gestern. Zudem hätten ihn weiteste Parteikreise spüren lassen, dass sie auf seine integrativen Fähigkeiten bauten und glaubten, er sei in der Lage, die verschiedenen Strömungen der Partei zu bündeln. Den Zusammenhalt der FDP könne allerdings auch er nicht garantieren, sagte Schweiger. Er spielte damit auf den Wirbel der letzten Tage um ein Strategiepapier an. Der Nationalrat Peter Weigelt hat dieses verfasst, er wird ebenfalls als Kandidat für das Präsidium gehandelt.

Nicht nur rechts orientiert
Unterstützung findet Schweiger innerhalb der Wirtschaft und auch bei der Findungskommission der FDP. Er sei allerdings nicht nur ein rechts orientierter und konsequenter Finanzpolitiker, sondern auch ein liberaler Gesellschaftspolitiker, sagte Schweiger. Die Nachfolge von Christiane Langenberger wird am 17. April an einer Delegiertenversammlung in Chur geregelt.

10. März 2004, Neue Luzerner Zeitung

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